Monatsarchiv für Juni 2005

Endlich Vergütungsregelungen für Belletristikautoren

Mittwoch, 15.06.05,
Die Vereinbarung besagt, dass Autoren zukünftig im Regelfall automatisch mit zehn Prozent am Nettoverkaufspreis jedes verkauften Exemplars eines Hardcoverbuches beteiligt sind. Für Taschenbücher gelten gesonderte Regelungen, die direkt an den Verkaufserfolg gekoppelt sind.

 
So genannte angemessene Vergütungen für Urheber sind quasi das Kernstück des bereits im Juli 2002 in Kraft getretenen Urhebervertragsrechts. Dieses ... weiter lesen »

US-Kommision wirbt für strengeres Vorgehen gegen Piraterie

Freitag, 10.06.05,
Die Gespräche der Delegation, die den Schwerpunkt Verfolgung von Marken- und Produktpiraterie haben, sind Teil einer im vergangenen Oktober gestarteten Kampagne des US-amerikanischen Handelsbeauftragten, an der auch das dortige Wirtschafts- und Justizministerium und Ministerium für innere Sicherheit beteiligt sind. Die so genannte STOP-Kampagne – „Strategy Targeting Organized Piracy-Campaign“ – soll den Schutz des „geistigen Eigentums“ US-amerikanischer Firmen ... weiter lesen »

WIPO-Forum lädt zum Diskutieren über “geistiges Eigentum” ein

Mittwoch, 08.06.05,
Erstmals können sich alle Internetnutzer an prominenter Stelle über die Ausgestaltung des geistigen Eigentums äußern. Die WIPO ist die für urheber-, marken- und patentrechtliche Fragen zuständige Fachorganisation der Vereinten Nationen (UN). Sie ist unter anderem verantwortlich für internationale Urheberrechtsverträge wie den WIPO Copyright Treaty (WCT) und den WIPO Phonograms und Performances Treaty (WPPT) aus dem Jahr 1996.
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Umstrittener Download-Dienst vom Netz genommen

Samstag, 04.06.05,
Bei Weblisten handelte es sich um einen der Pioniere kommerzieller Musikdownload-Dienste. Über sieben Jahre lang konnten sich Nutzer hier kostengünstig und komfortabel mit Musikdateien versorgen. Damit ist nun Schluss. Auf der Webseite findet sich nur noch ein Hinweis, dass man den Dienst aufgrund des Urteils eingestellt habe.

 
Ob Weblisten mit dem Urheberrecht vereinbar war, darüber wurde in der Vergangenheit viel spekuliert. Ein ... weiter lesen »

Nutzer möchten lieber Musik ohne DRM

Freitag, 03.06.05,
Für die Studie, die im Rahmen des EU-Projekts INDICARE (Informed Dialogue About Consumer Acceptability Of DRM Solutions) entstanden ist, wurden 4852 Nutzer aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Ungarn, den Niederlanden und Schweden befragt. Ziel war es, verlässliche Daten darüber zu erhalten, wie europäische Konsumenten digitale Musik verwenden, was sie über DRM wissen und inwieweit sie diese Technik akzeptieren.

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